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Was tun wir eigentlich? Missionen und Ziele des Haus des Gebets - St. Georgen!

Aktualisiert: Apr 28


Du wolltest schon immer mal wissen, was wir eigentlich als Haus des Gebets so tun?

In diesem Blog stellen wir dir unsere sechs Schwerpunkte vor, welche wir uns als Aufgabe und Ziel gesetzt haben.


Wir fangen einfach mal ganz unten an. Der Keller! Im Keller wird sich bald unser sogenannter Boiler-Raum befinden. Der Boiler-Raum leitet sich von dem englischen Begriff ab, was so viel wie Kesselraum heißt. Der Begriff kommt aus einer Erweckungsbewegung, in der Charles Haddon Spurgeon (1834-1892) manchmal mehrere 10.000 Menschen in nur einer seiner Predigten zu Jesus geführt hat. Fragte ihn jemand nach dem Geheimnis hinter seinen mächtigen Predigten, bekam er zur Antwort, dass vor und während seiner Predigten oft hunderte Christen im sogenannten "Boiler-Room" gebetet haben und somit das Herz Gottes auf mächtige Weise bewegten! Unser Ziel ist es, Tag und Nacht Fürbitte im Boiler-Raum zu etablieren. Du kannst eine Stunde alleine oder mit Freunden den Boiler-Raum buchen und hier ungestört beten. Ganz nach deinem Stil.


Wenn wir aus dem Boiler-Raum nur wenige Stufen hinaus ins Erdgeschoss laufen, landen wir direkt im Gebetsraum. Hier gestalten wir unablässige Anbetung. An 24 Stunden, jeden Tag soll hier ein Ort sein, der mit Lobpreismusik und Live-Worship Gott die Ehre gibt. Der Gebetsraum lädt ein, einfach mal DA zu sein. Zu entspannen. Bibel zu lesen. Persönlich zu beten. Gott zu feiern. Ihn anzuschauen. Zu meditieren. Nachzudenken. Oder gemeinsam mit den Musikern die gesungenen Gebete zu deinen eigenen zu machen. Der Gebetsraum ist ein Ort der persönlichen Begegnung mit deinem Schöpfer.


Nur wenige Zentimeter hinter dem Gebetsraum befindet sich unsere Cafeteria. Unser Ziel ist, die Einheit aller Christen zu fördern. Das Haus des Gebets soll ein Gemeinde-unabhängiger Ort sein, in dem alle Menschen willkommen geheißen werden. Egal ob katholisch, evangelisch, freikirchlich oder konfessionslos. Das Haus des Gebets ist ein neutraler Boden, der aber hoffentlich keine neutralen Auswirkungen hat. Mit verschiedenen Angeboten, Gebetsstunden, Lehrabende oder auch einfach nur einem Kaffee möchten wir die Einheit aller Christen hochachten und fördern.

Wir verlassen das Gebetshaus und laufen die Weidenbächlestraße bis ganz nach unten. Hier finden sich wunderschöne Möglichkeiten für tolle Gespräche während eines kleinen Spaziergangs. Jeder Mitarbeiter im Haus des Gebets hat einen eigenen "Wegbegleiter", der ihn in seinem persönlichen Wachstum unterstützt. Bei dem einen geht es mehr in die Richtung "Personal Coaching", beim nächsten ist es einfach nur ein guter Freund zum Reden. Beides verfolgt unser viertes Ziel als Haus des Gebets - St. Georgen. Wir unterstützen Menschen in ihrem persönlichen Wachstum.


Auch Nicht-Mitarbeiter haben die Möglichkeit sich in ihrer Persönlichkeit weiterzubilden, sei es durch Seminarangebote, Workshops oder unsere Lob- und Lehrabende. So Gott will, werden wir in Zukunft auch eine kleine Jüngerschaftsschule haben, in der jedes Jahr viele junge Menschen zugerüstet und gesegnet werden.


Gestärkt und ermutigt aus dem Wegweiser-Gespräch geht es nun ans TUN! Unsere Gemeinden und Kirchen brauchen Menschen, die fest verwurzelt in einer persönlichen Beziehung mit Gott und dem Gebet sind. Erst dann können wir Frucht bringen (vgl. Johannes 15).

Das bringt uns zum fünften Abschnitt unserer Reise und unserem fünften Ziel als Haus des Gebets. Wir stärken die Ortskirchen in der Region, sei es durch Jugendarbeit, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Mithilfe bei verschiedenen Projekten. Input ohne Output macht kaputt. Wir möchten das, was wir empfangen haben, mit fröhlichem Herzen weitergeben und den Gemeinden und Kirchen in unserer Region fleißig dienen.

Doch selbst wenn unsere Stadt die heiligste aller Städte wäre und die Kirchen die schönsten aller Kirchen und die Region die christlichste aller Regionen, ist das Ziel noch nicht erreicht. Jesus sagt, dass das Ende dann kommen wird, wenn das Evangelium des Reiches Gottes gepredigt wird, allen Nationen zu einem Zeugnis (vgl. Mt 24,14). Gleichzeitig sagt er auch, wie wir das tun sollen. "Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!" (Mt. 16,15) und "Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte!" (Mt 9,38).

Unsere letzte Aufgabe ist genau das. Wir engagieren uns für Mission unter unerreichten Völkern. Sei es, dass wir selber Menschen zu unerreichten Völkern schicken, um dort die frohe Botschaft weiterzubringen, oder dass wir dafür gemeinsam auf die Knie gehen und das tun, was Jesus im zweiten Vers von uns verlangt: beten!

Und genau dort schließt sich der Kreis und wir landen wieder bei uns im Keller ;) Alles gar nicht so kompliziert, oder?



#Mission #Wastunwireigentlich #7Ziele

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